Präzisions-Laborumzug und 2-Tonnen-Schwerlasttransport
Ein komplettes Labor besteht aus zwei Welten. Auf der einen Seite Glaskolben und sensible Messtechnik, die jede Erschütterung übelnehmen. Auf der anderen Seite Prüfmaschinen mit Einzelgewichten bis zu 2.000 kg. Bei diesem Laborumzug haben wir beides verpackt, transportiert und im neuen Laborraum wieder betriebsbereit aufgestellt.

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Mehr InformationenDer Auftrag auf einen Blick
Die Herausforderung zwischen Glaskolben und 2.000 Kilogramm
Rasterelektronenmikroskope, Massenspektrometer, Hochleistungsflüssigkeitschromatographen, Rheometer, DMA-Geräte, Zentrifugen, Autosampler, Partikelgrößenanalysatoren, Härteprüfer und Trockenschränke sind hochempfindlich und dulden weder Stöße noch Fehlbelastungen. Universalprüfmaschinen, Extruder und das Kerbschlagbiegewerk sind dagegen reine Schwerlast. Erschwerend kam die Gebäudesituation hinzu. Die Prüfmaschinen passten nur liegend in das neue Gebäude, mussten also vor dem Transport gelegt und im Laborraum wieder aufgerichtet werden.
„Der Transport ist die eine Hälfte. Die andere ist die Remontage. Eine Prüfmaschine, die liegend ins Gebäude geht, muss danach wieder senkrecht stehen, ausgerichtet und an ihrem Platz. Vorher ist das Labor nicht umgezogen.“
Niklas Zagolla, Geschäftsführung ZBV Fels
Die Umsetzung des Laborumzugs vom Verpacken bis zur Wiederaufstellung
Um Messtechnik und Schwerlast sicher an den neuen Standort zu bringen, hat unser Team den Laborumzug in drei Phasen unterteilt.
1. Verpacken der diffizilen Inhalte: Glaskolben, sensible Messtechnik und Kleingeräte wurden einzeln gesichert. Dafür kam besonderes Verpackungsmaterial zum Einsatz, nämlich gepolsterte Transportwannen, Spezialpaletten und Kunststoff-Boxen.
2. Geräte- und Maschinentransport: Die Laborgeräte gingen auf den passenden Fahrzeugen zum neuen Standort. Für die gesamte Bandbreite von der Zentrifuge bis zum Extruder waren LKW von 3,5 to bis 26,0 to im Einsatz, dazu diverse Gabelstapler, Hubtechnik, Fahrwerke und Transportgeräte.
3. Einbringung und Wiederaufrichtung: Die Prüfmaschinen wurden liegend eingebracht und anschließend im Laborraum wieder aufgerichtet. Bis zu 2.000,0 kg pro Einzelstück, millimetergenau an ihrem neuen Platz.



Das Ergebnis
Die komplette Laboreinrichtung stand am neuen Standort wieder betriebsbereit. Empfindliche Messtechnik und tonnenschwere Prüfmaschinen liefen dabei über dieselbe Projektleitung und dasselbe eigene Personal, vom Packen der Glaskolben bis zum Aufrichten der Universalprüfmaschine. Wie wir bei einem Laborumzug grundsätzlich vorgehen und was zum Maschinenumzug gehört, lesen Sie auf den jeweiligen Seiten.
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